Schwyzerdütsch trifft Berliner Schnauze

NOLA - Wiese 2Nicht etwa in der Schweiz, wo es die ganz fei­nen Weine gibt, fin­det das Auf­ein­an­der­tref­fen statt. Der Wein­berg liegt in Ber­lin Mitte. NOLA's AM WEINBERG heißt die inter­es­sante Adresse. Hier sind nicht wirk­lich Wein­stö­cke zu sehen, die guten Sor­ten wer­den impor­tiert und im Restau­rant ange­bo­ten. Der kleine Volks­park an der Wein­meis­ter­straße, nahe am Rosentha­ler Platz, wird bei schö­nem Wet­ter von Son­nen­an­be­tern gerne besucht, die hier (auch "oben ohne"!) dann dicht gedrängt wie die Sar­di­nen in der Büchse bei­ein­an­der lie­gen. Die Kin­der spie­len der­weil auf dem gro­ßen Spiel­platz, der zum Park gehört. Im Win­ter bei Schnee rut­schen sie nicht in die Sand­kiste, son­dern rodeln ver­gnügt den klei­nen Wein­berg run­ter. Wei­ter­le­sen

Feine Kost

Sgaminegg - Blumenstand2Zwi­schen Pren­zel­berg und Wed­ding habe ich an einem Sams­tag­mit­tag mal wie­der eine Ent­de­ckung gemacht und bin sofort vom Rad gestie­gen. Die sonst so unschein­bare See­lo­wer Straße hatte sich mit üppi­ger Blu­men­pracht und eif­rig ein­kau­fen­den Men­schen geschmückt. Ich hatte den wöchent­li­chen Markt­tag erwischt. Das bestä­tigte der Bee­lit­zer Kar­tof­fel­bauer, der seine Erd­äp­fel hier jeden Sams­tag zwi­schen 9.00 und 15.00 Uhr anbie­tet.
Bio-Lebensmittel neben typisch tür­kisch gefärb­ten Waren - so drückt sich in die­ser Gegend der Über­gang zum Wed­ding aus. Fisch, Fleisch, Back­wa­ren, Gemüse, fri­sche Waf­feln mit Kir­schen und eine rol­lende Kaffee-Station run­den das Markt­trei­ben in die­ser Straße ab. Wei­ter­le­sen

Marmorkuchen im Museum

Gropius - EingangSo viel Mar­mor wie hier im Trep­pen­haus und im atem­be­rau­bend gro­ßen Licht­hof habe ich sel­ten in einem Museum gese­hen. Der Ver­gleich mit dem bekann­ten und belieb­ten Rühr­ku­chen kommt mir jetzt etwas lächer­lich vor, aber genau so ist der Begriff ent­stan­den: Durch das Ver­rüh­ren von hel­lem und dunk­lem Teig, der mit Kakao gefärbt wird, ent­steht beim Backen ein Schlie­ren­mus­ter, das mich an Mar­mor­ku­chen erin­nert. Ein Stück davon kann der Kunst­freund sogar ganz ent­spannt im CAFÉ GROPIUS genie­ßen. Wei­ter­le­sen

Chillen in der Seitenstraße

Gaudi - draussen"Chil­len" ist für viele Men­schen ein moder­ner Zustand, für den sie frü­her wie abhän­gen, ent­span­nen oder rela­xen ein­ge­setzt hät­ten. Aus dem eng­li­schen Sprach­raum kommt aber nicht nur das Wort für den Schwe­be­zu­stand, der hier meist herrscht, son­dern auch Inha­ber und Per­so­nal sind aus Ame­rika und Aus­tra­lien. Europa wird haupt­säch­lich durch nörd­li­che Bewoh­ner ver­tre­ten. Eng­län­der, Iren, zwei Schwe­din­nen, eine Dänin und ein Finne sind zur Zeit am Start. Sie bedie­nen nicht nur den Kaf­fee­au­to­ma­ten und das Kuchen­buf­fet, sie berei­ten gran­dio­ses Früh­stück zu, backen Tor­til­las, schnib­beln Obst­sa­lat - und geben Sprach­kurse, ver­an­stal­ten Quiz- und Film­abende, eröff­nen Ver­nis­sa­gen, geben Mal­kurse, machen Musik oder mas­sie­ren ver­spannte Schul­tern. Wei­ter­le­sen

Jagdszenen aus Ungarn

Ungarn - aussenDie rot-weiß-grüne Fahne Ungarns sehe ich schon von wei­tem im Wind flat­tern, darum ist es völ­lig klar, dass ich hier eine Pause machen muss. Der bunte Farb­tup­fer im grauen Häu­ser­meer an der Ecke Eschengraben/Wettersteinstr. macht mich neu­gie­rig. Und dort steht es auch schon laut und deut­lich: Es han­delt sich um eine Unga­ri­sche Gast­stätte. Ver­geb­lich suche ich nach einem Namen, die sol­che Knei­pen all­ge­mein tra­gen: Puszta-Stuben oder Paprika-Eck. Die Ber­li­ner Wir­tin erklärt mir spä­ter, dass sie und ihr unga­ri­scher Mann es lie­ben, wenn man weiß, woran man ist: Dies ist eine UNGARISCHE GASTSTÄTTE und nichts wei­ter. Wei­ter­le­sen