Spreegold im Bötzowviertel

„Guten Tag, bitte 1 Kilo Spreegold“ – das wäre doch mal ein ungewöhnlicher Posten auf dem Einkaufszettel ….. man kann in diesem gemütlichen-modernen Bistro zwar alles „außer Haus“ erwerben, aber für meine Gold-Marie habe ich heute leider kein typisches Gericht gefunden. Aber mit Fantasie und der freundlichen Unterstützung des geschulten Personals klappt es dennoch: Trüffel-Stullen! Nicht mit Gold aufzuwiegen. Dieses wahre Gaumengold ist bei den Gästen in der Hufelandstraße schon seit einiger Zeit „der Renner“ und hat bereits Kult-Status, erfahre ich. Schön, man gönnt sich ja sonst wenig. Ich ordere zwei gut verpackte Goldstullen und verweile noch in der Herbstsonne, in eine warme Decke gehüllt, auf den Außenmöbeln. Eine der vielen Kaffee-Spezialitäten und ein großes Stück von Brigittes selbstgebackenen Käsekuchen wirken beruhigend, während ich über die Trüffel im bewegten BötzowKiez des Berliner Prenzlauer Berges nachdenke. Habe ich überhaupt schon einmal Trüffel gegessen? Forsche ich im Oberstübchen nach ….. besteht eventuell Suchtgefahr, wie bei anderen Lieblingsgerichten? Bis März ist Trüffelsaison – lerne ich hier. Na dann ….. es müssen ja mal außergewöhnliche Reize her – denn dass die Goldlöckchen-Frau auf dem Holland-Rad hier völlig barfüßig herum kurvt, haut mich nicht wirklich um. So ist das Publikum im Kiez, immer ein bisschen anders, immer jung und sofort zur Stelle, um sich unter alten Ahornbäumen zu präsentieren. Wenn sie gleich eines der wunderbar duftenden Pasta-Gerichte im SPREEGOLD probiert, wird ihr sicherlich warm.

Bei der Zubereitung der immer frischen Speisen herrscht totale Mitbestimmung. Auch das Würzen obliegt dem individuellen Geschmack. Es gibt viele attraktive Gewürze, bei denen man freie Hand hat. Also Chilly bis der Arzt kommt. Oder das nächste Glas Bötzow-Pils. Das umfangreiche Angebot an Speisen und Getränken hat eine übersichtliche Mitte, so dass sich die Gäste auf ein reduziertes, festes Angebot verlassen können, vieles andere kommt saisonal hinzu! Knack-frisch vom Römersalat bis zum Rinderfilet-Streifen. Das alles wird hier nicht mit Goldstücken bezahlt, sondern nur mit langweiligen Euronen.

Das SPREEGOLD-Konzept ist seit 2009 so erfolgreich, dass es in der goldenen Mitte unserer Stadt bereits ein Stammrestaurant nah am Alex gibt. Rosa-Luxemburg-Str. 2 ist die geschichtsbewusste Adresse dieses exklusiven Restaurants, das mittags von vielen Geschäftsleuten besucht wird und über den Tag verteilt natürlich von vielen Weltenbummlern, die es auf gesunde und schmackhafte Kost abgesehen haben. Die feinen und frischen SPREEGOLD-Gerichte machen nicht müde, ganz im Gegenteil! Eine gute Unterstützung für den langen Arbeitstag oder die hungrigen Europa-Express-Touristen aus aller Welt. Goldene Zeiten für Genießer!

CAFÉ SPREEGOLD
Hufelandstraße 20
10407 Berlin
Mo. – Fr.: 7 bis 22 Uhr
Sa. + So.: 8 bis 22 Uhr

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