Feiner Kaffee – röstfrisch!

Sieben kleine Kaffeebäumchen stehen auf der Fensterbank der Feinrösterei PAKOLAT in der Raumerstraße 40, im Helmholtz-Kiez zwischen Pappelallee und Lychener Straße. So habe ich mitten in Prenzlauer Berg nun doch „meine“ Kaffee-Plantage entdeckt. Aus der Nähe betrachtet kann ich noch nicht feststellen, ob es sich beim Fenster-Anbau um „Arabica“ oder „Robusta“ handelt. Bis zur Ernte wird es noch lange dauern, aber der Duft von frisch geröstetem Kaffee lockt mich schon jetzt an, und ich lasse mich davon leiten.

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K wie Kunst unter Kiefern

Am Rand des Grunewalds soll es ein mehrfach ausgezeichnetes Café geben, in dem schon Redakteure vom „Feinschmecker“-Magazin das Angebot lobten und sich verwöhnen ließen. Da soll mir doch mit dem Rad kein Weg zu weit sein, und ich fahre ins Berliner Westend, um es mir dort fein schmecken zu lassen. Die Sensburger Allee mit ihrem alten Baumbestand wirkt geheimnisvoll und an den dunklen Backstein-Gebäuden hinter hohen Büschen des KOLBE-MUSEUMS wäre ich fast vorbei gefahren. Aber mit meinen Adleraugen erblicke ich noch rechtzeitig ein Hinweisschild und lege eine scharfe Bremsung hin. Weiterlesen

Eiscreme in der Einflugschneise

Alle zehn Minuten recken die Gäste im bunt blühenden Garten des Cafés „Canapé“ das Gesicht in die Höhe. Was es dort zu sehen gibt, höre ich bereits. Durch die Baumwipfel donnert es nun deutlich und laut: das muss ein Airbus oder eine Boeing sein!
Gerade habe ich die herrschaftliche Wohnanlage „Amalienpark“ bewundert. Nach Amalie, der Schwester Friedrichs des Zweiten, wurde dieses Ensemble unter den hohen dunklen Bäumen benannt; ganz im englischen Landhausbaustil strahlt es schlichte Vornehmheit aus. Das gegenüberliegende Café wurde mir empfohlen, als ich neulich ein Konzert hier ganz in der Nähe besuchte, in der Kirche „Zu den vier Evangelisten“ in Alt-Pankow. Weiterlesen

Alt-Berlin im Nikolaiviertel

Eine „Instanz“ im Berliner Stadtkern, ganz in der Nähe des Roten Rathauses, ist das Restaurant  ZUM NUSSBAUM. In der heutigen Form existiert es seit über 30 Jahren und ist ein Anlaufpunkt für Touristen aus aller Welt. Darum geht der Berliner lieber „antizyklisch“ vor und hebt seine Molle zu später Stunde, wenn die vielen Besucher ihre Wanderfüße in eine gnädige Hotel-Badewanne tauchen oder sich für den nächsten Tag in unserer aufregenden Hauptstadt fit schlafen. Darum bin ich in dieser Gegend lieber unter der Woche und ergattere in Nussbaum-Nähe vor dem Haus einen schönen Platz. Ich kann unter vier Biersorten wählen. Das Jubiläums-Pils steht schon bald auf dem Tisch und die warme Bulette mit Senf und Brot schmeckt dazu ganz trefflich.

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Palatschinken in Prag

PRAG-aussen

Mit dem Fahrrad bin ich schon weit gekommen. Diesmal habe ich es einfach im Eurocity von Berlin nach Prag mitgenommen. Ab Dresden fuhr der Zug an der Elbe entlang und ich sah vom Fenster aus die Sportler auf ihren Rädern. Irgendwann tue ich es ihnen gleich, aber vorher will ich das einzige kubistische Café der Welt in der Prager Altstadt besuchen. „Wenn du reinkommst, gleich links“, so lautete der Tipp eines Freundes.

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