Frühstück mit Engel

„Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren und auf den Fluren lass die Winde los“. Rilkes Herbstgedicht trifft die Stimmung genau. Im sonst so grünen Berlin welken die Blätter und der Wind fegt sie von den Bäumen. Doch heute habe ich Glück, die Sonne wirft gerade keinen Schatten, so dass ich einen Spaziergang um das Engelbecken in der Luisenstadt machen werde. Auf nach Kreuzberg!  Weiterlesen

Leuchtendes Berlin

Immer im Oktober – und das schon seit acht Jahren – bin ich dabei, schultere meinen Kamera-Rucksack und mache mich auf den Weg durch die Nacht der Berliner City, um das „Festival of Lights“ zu genießen und auf den Chip zu bannen. Gestern war es wieder soweit. Schon in der S-Bahn wurde mir klar, die Nacht wird zum Abenteuer, denn ich war nicht allein: wie Sardinen in der Büchse standen die Fahrgäste dicht gedrängt und hielten ihre Kameras fest. Aber auch Flaschenbier, Brezeln, Wein und Snacks aller Art waren dabei. So viel Proviant für die Reise ins bunte Lichter-Meer. Am „Hackeschen Markt“ stiegen die Kaffeebecher dazu. Prost Mahlzeit, jetzt fehlte nur noch, dass der Kellner kommt. Er kam nicht, denn richtig: man diniert heute mobil.

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Essen fassen!

Das ist während der Arbeitspause die Parole in der STADTKLAUSE, denn zwischen 12 und 15 Uhr verwandelt sich diese urige Gaststätte in eine gut besuchte Kantine. Durch das dekorativ vergitterte Fenster zur Küche werden in dieser Zeit die gefüllten Teller an die Gäste gereicht. Hier ist zur Mittagszeit Selbstbedienung, damit es schnell geht und preiswert bleibt, denn das sind die beiden Voraussetzungen für die Mittagsgäste. Viele Firmen, Verlage und Verbände haben in dieser Gegend zwischen dem Askanischen und dem Potsdamer Platz ihre Büros, hier arbeiten die potentiellen Mittags-Gäste. Eine große Wohltat ist für mich das Angebot, denn ich habe lediglich unter drei Gerichten zu wählen, die natürlich täglich wechseln. Weiterlesen

MARATHON-HELDEN

Nein, zu den Helden, die letzten Sonntag den Berlin-Marathon gelaufen sind, gehöre ich nicht. 42,2 Kilometer bis ins Ziel, WIE SCHAFFEN SIE DAS? Auch fragte ich mich, was essen und trinken sie eigentlich, um diesen Lauf zu überleben? Mit dem Rad fahre ich gerne vorneweg, oder nebenher – doch leider war das nicht erlaubt. So musste ich mir eigene Wege und Standorte suchen, um den  Marathon-Helden meinen Respekt zu zollen.

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