Grüner Veltliner beim Roten Poeten

Majakowski - Speisekarte„Um zu lachen, muss man ein Gesicht haben“, so lautet ein Zitat des großen sowjetischen Poeten Wladimir Majakowski. Auf diesem Foto hat er keinen Grund zur Freude, weil er das Speisen- und Getränkeangebot des Gasthauses, das seinen Namen trägt, noch nicht kannte. Majakowski starb 1930, das Gasthaus im Nord-Berliner Stadtteil Niederschönhausen am Majakowskiring, mit der jetzigen, äußerst angenehmen Bewirtschaftung, gibt es in diesem Stil aber erst seit zehn Jahren. Zu frühen DDR-Zeiten standen hier für die Staatsbesucher noch ganz andere Dienste zur Verfügung: eine Schneiderei, ein Friseursalon und ein Schuhmacher. Damals war man in Repräsentationspflichten noch ungeübt, darum musste bei Gästen und Gastgebern oft „nachgebessert“ werden. Weiterlesen

Filmkunstbar FITZCARRALDO

Fitzcerraldo - aussen PerspektiveDer normale Begriff „Videothek“ könnte es nicht beschreiben, obwohl hier tatsächlich Filme ausgeliehen werden können. Das Kerngeschäft ist der Verleih, aber nur das Drumherum macht den Laden mit den vielen Film-Regalen und der gezimmerten Bar so privat und interessant. Getränke und Knabbereien holt sich der Filmfreund locker selbst ab. Weiterlesen

Sehr süß …

Plaisir - aussen… ist nicht nur das, was hier verkauft wird, sondern der ganze Laden samt Café ist das, was allgemein als „Puppenstube“ bezeichnet wird. Klein, fein, niedlich. Alle Artikel sind mit Bedacht ausgesucht und liebevoll dekoriert. Die Chocolaterie MON PLAISIR hat zwar in der Pappelallee nicht unbedingt gefehlt. Doch andererseits gehört es im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg schon zur Tagesordnung, dass ein neues Geschäft öffnet oder ein anderes schließt. Diesen Zahn der Zeit nutzten auch Frederic Dumont und Robert Schlenkermann, die von Mannheim nach Berlin zogen, um hier ihren Traum von einem gemeinsamen, eigenen Café zu verwirklichen. Weiterlesen

Gartenkunst im Kultur-Kaufhaus

Dussmann-EingangJeder weiß, dass es in einem Kaufhaus fast alles zu kaufen gibt – vom Designer-Kleid bis zur Wäsche-Spinne. Aber in der Berliner Friedrichstraße gibt es ein 6-stöckiges Kaufhaus für „Kultur“. Es ist schon etwas ganz Besonderes, sich in einem solchen Kulturtempel aufzuhalten, in dem unter Kultur hauptsächlich Bücher und Tonträger verstanden werden.
Einem außergewöhnlichen Gartenbuch scheint der Vertikale Garten des französischen Botanikers und Gartenkünstlers Patrick Blanc entsprungen zu sein. Im Erdgeschoss wird man magisch von der „Mur Végétal“ angezogen; auf dieser 270 Quadratmeter hohen Wand, die bis ins Untergeschoss reicht, ranken und blühen mehr als 6.000 tropische Pflanzen. Durch ein ausgefeiltes Bewässerungssystem gedeihen die Pflanzen ganz ohne Ende. Ein lebendiges Kunstwerk, das viele Touristen mit gezückter Kamera bestaunen. Weiterlesen