Ausflug in die Hochkultur

Literaturhaus - HausDer Kurfürstendamm ist lang und hat viele Querstraßen. Ich biege in die Fasanenstraße ein, denn in unmittelbarer Nähe residiert das LITERATURHAUS. Hier ist heute Abend eine Veranstaltung, die mich interessiert. Schon der Anblick dieser Gründerzeit-Villa in einem Skulpturengarten mit alten Bäumen, schönen Sträuchern und Blumen ist eine Erholung. So empfinden es sicherlich auch die Gäste, die hier draußen zu Abend essen, denn die Küche im CAFÈ WINERGARTEN hat einen guten Ruf. Aber ich möchte mich noch nicht vom Duft des Wild-Ragouts mit Steinpilzen verführen lassen, denn in diesem Haus steht ja die Literatur an erster Stelle! Weiterlesen

Eile mit Weile

Oxymoron - aussenDas Restaurant OXYMORON lockt mit seinem griechischen Namen. Werden hier Schafskäse, Grillteller und Restsina serviert? Das lässt sich schnell prüfen, denn ich sehe einen Aufsteller mit der Tageskarte. Pasta, Risotto, Gazpacho, Serrano-Chip, Brandenburger Spargel – das erinnert doch eher an mediterrane Küche mit regionalem Einfluss.
Ich befinde mich einmal wieder in Berlins verwegener Mitte und wollte die Besucher-Hochburg der Hackeschen Höfe eigentlich meiden – aber schließlich ist Berlin ja auch für die Berliner da. Weiterlesen

Am grünen Ufer der Spree

H. Hafen -Schiff 2Auch den Berliner zieht es im Sommer ans Wasser. Neben den allgemeinen Badevergnügen an zahlreichen Seen im grünen Umland, gibt es die Möglichkeit, Berlin vom Wasser aus zu betrachten. Die Stern- und Kreisschifffahrt bietet Stadtrundfahrten auf der Spree an. An den zahlreichen Anlegestellen kann man sich über das Programm informieren und wählen, wie lange die Rundfahrt dauern soll. Mit 10,- bis 20- Euro pro Fahrt muss der Gast rechnen, Kinder die Hälfte. Weiterlesen

Im Westen was Neues

Grosz - EingangDer Berliner Westen wird gerade wieder „ausgehfein“ gemacht, habe ich gehört. Am Bahnhof Zoo entstand das Waldorf-Astoria-Hotel und ein Stück weiter oben, dort wo der Ku’damm noch chic ist, gibt es im Haus Cumberland ein neues Kaffeehaus im alten Stil, das GROSZ. Der Ku’damm ist aus Berlin nicht wegzudenken, jedoch galt er mit seinen Seitenstraßen in den letzten Jahren als verstaubt; nun ist es an der Zeit, das berühmte Flair neu zu beleben. Ein Schauplatz für gesteigerten Genuss und Vergnügen wurde vor kurzem in diesem denkmalgeschützten Prachtbau von 1912 geschaffen. Das imponierende Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte. Unter anderem befand sich hier von 1966 bis 2003 Berlins Oberfinanzdirektion. Das ist sicherlich ein positives Omen für guten Umsatz und viele Steuern, die in die poröse Stadtkasse fließen können. Weiterlesen