„Oans-zwoa-gsuffa“

Hofbreauhaus - frontalDas ist der unübersetzbare Lockruf des Oktoberfestes, der inzwischen international ist. Nun hat Berlin auch das, was Las Vegas längst hat: ein „Hofbräuhaus“, das aus rechtlichen Gründen hier am Ort aber nur Brauhaus oder Hofbräu heißen darf. Es steht nicht etwa im Bayrischen Viertel in Schöneberg, sondern in der preußischen Mitte Berlins, an der stark befahrenen Karl-Liebknecht-Straße, gleich hinter dem Alexanderplatz – stadtauswärts. Zu DDR-Zeiten war dieses zurückhaltende, zweistöckige Gebäude eine große Betriebskantine und der Volksmund nannte sie „Fresswürfel“. Völlig anders ist die heutige Bestimmung nicht, aber Essen und Trinken geht weitaus fröhlicher, lauter und bunter zu. Es gibt 1.600 Plätze, die an guten Wochenend-Tagen 2.500 Mal besetzt sein sollten. Davon träumt der Geschäftsführer nachts. Weiß-Blaues Edelweiß-Ambiente auf rund 2.000 Quadratmetern Fläche und Live-Musik sind selbstverständlich. Weiterlesen

Maharadscha und Mango-Lassi

ZAIKA - aussen, SchriftzugNach Goa wollte ich bereits in meiner Sturm- und Drang-Zeit. Indien hat mich schon immer fasziniert, aber mit dem Fahrrad kam ich nie so weit. Den Maharadscha habe ich mir als Märchengestalt in bunter Seidenkleidung vorgestellt. Die Realität findet aber heute Abend für mich im indischen Restaurant ZAIKA, in der Wichertstraße/Ecke Gudvanger Straße statt. Vor Jahren war hier eine Kita untergebracht, danach hat ein pakistanisches Restaurant sein gastronomisches Glück versucht. Es spricht für sich, dass es das ZAIKA seit nunmehr acht Jahren an dieser Stelle gibt. Weiterlesen

Lieber Leser,

ein Restaurantbesuch ist für viele Menschen noch immer ein Erlebnis, das über die pure Nahrungsaufnahme hinaus geht. Diese Erfahrung habe ich auf meinen vielen Touren durch die Gastronomie mehrfach und mit Freude gemacht.Foto 3

Auf meinen Streifzügen durch unterschiedlichste Lokalitäten in Stadt und Land konnte ich einzigartige Erfahrungen machen und reichlich gefüllte Restaurants, Cafés, Gaststuben, Kantinen, Bars und Geschäfte erleben und über deren Geschichten berichten. Nun bin ich neugierig auf Ihre Geschichte!  Weiterlesen

Im Prater blühen wieder die Bäume

PRATER - EingangBeim Stichwort PRATER denkt doch alle Welt gleich an Wien und an das große Riesenrad und dann erst an das bekannte Lied von Robert Stolz. Und schon sind wir beim Thema Volksvergnügen. Damals wie heute setzten Brauereien und Winzer, Bäcker und Metzger auf die Freizeit-Bedürfnisse der Bevölkerung, die an den unterschiedlichsten Orten zufrieden gestellt sein wollten.
Prater bedeutet nichts anderes als Wiese (lat. „pratum“) und bezeichnet zugleich den ältesten Biergarten Berlins. Im Ortsteil Prenzlauer Berg, in der Kastanienallee, gibt es diese Vergnügungsstätte schon seit 1837 – in unterschiedlicher Form, versteht sich. Weiterlesen

Tewje, der Milchmann

Milchmanns - draussen Ecke2Wer kennt ihn nicht? Den jüdischen Milchmann aus ANATEVKA, der sich bemühte, seine drei Töchter gut zu verheiraten, weil die Familie arm war. Während er den Milchkarren zog, träumte er: „Wenn ich einmal reich wär ….“
Die Zeit der Milchkarren ist auch in unserer Region längst Vergangenheit, aber leider damit auch die darauf folgende Zeit der gemütlichen Eckläden, so wie MILCHMANNS, in denen man ein altmodisches Milchgeschäft vermuten könnte. Weiterlesen