Plötzlich auf Kuba!

Buena Vista - II - aussenDie Bizetstraße im Komponisten-Viertel von Berlin-Weißensee lässt eher an die Oper CARMEN mit der berühmten Habanera-Arie denken als an die Antillen-Insel. Ungewöhnlich farbenfroh präsentiert sich mitten in der ockerfarbenen Häuserzeile ein kubanisches Restaurant „La Casa BUENA VISTA“. Es fehlt noch ein blauer, leicht verbeulter Cadillac vor der Tür und das karibische Feeling wäre perfekt.
Die Erinnerung an den BUENA VISTA SOCIAL CLUB ist plötzlich wieder lebendig, diese Band, die nur aus alten Musikern bestand, war einige Jahre lang Kult. Die weißhaarigen Herren unter dem Bandleader Ruben Gonzalez präsentierten ihre südamerikanische Musik mit großer Hingabe. Das Album wurde ein Hit, ein Film folgte. Es wäre schön, solche Musik hier wieder zu hören. Weiterlesen

Ein Tier namens Schnitzel

Zum 3. Mann - SchnitzelDas Leibgericht von Björn Nitz ist das Wiener Schnitzel, das echte aus Kalbfleisch, das in 180 Grad heißem Butterschmalz schwimmend ausgebacken wird. Vorher wird es fein paniert, wobei die Brösel nicht zu fest angedrückt werden dürfen, damit die Panade „soufflieren“ kann und das Fleisch gleichmäßig gart. Das gute Stück gibt es in seinem Restaurant als große oder kleine Portion, die mit Erdäpfel-Radieschen-Salat und Rahmgurken serviert werden. Weiterlesen

Wild und Wein

Weinschmiede - draussen, Schild, neuMit dem Campingwagen fing alles an. Christina und Joachim Kaiser waren auf der Suche nach einer Unterstellmöglichkeit für ihren mobilen Ferien-Wohnsitz. In Berlin wurden sie nicht fündig, darum entschieden sie sich konsequent für die Alternative raus aus der Stadt, rein in die Natur. Sie wollten ihren Wohnsitz mit samt Camping-Mobil aufs Land verlegen und suchten im Brandenburgischen nach einem neuen Zuhause. Eine verlassene, alte Schmiede mit angrenzendem Wohnhaus war bald gefunden und wurde komplett umgebaut. Ein alter Blasebalg an der Decke erinnert noch heute an die frühere Nutzung. Weiterlesen

Im schönsten Salon Europas

Venedig - KatedraleNicht nur Kaiser Napoleon war hier zu Gast. Aber von ihm stammt diese schöne Zeile, mit der er den Markusplatz in Venedig meinte. In diese viel besungene und beschriebene Stadt zieht es seit Jahrzehnten die Liebenden, die Sehnsüchtigen, die Touristen aus aller Welt. Sind sie angekommen, können sie die Lagunenstadt gut zu Fuß oder mit dem Vaporetto erkunden. Den lauten Lockrufen der Gondoliere kann dabei kaum jemand widerstehen und viele lassen sich gleich zwei Mal von einem Ufer zum anderen Ufer rudern. Hat der Gast die Haltestelle San Marco erreicht, entlässt ihn der freundliche Gondoliere im Ringelpullover mit Strohhut (seine Dienstkleidung) an diesem phantastischen Ort.  Weiterlesen