Bei Willi in der Bölsche

Boelschestr. - StrassenschildEine der schönsten und interessantesten Straßen Berlins zieht sich durch den Stadtteil Friedrichshagen. Sie beginnt an der gleichnamigen S-Bahn-Station und führt von hier aus direkt zum Müggelsee. Der Weg zum Bade- und Erholungsparadies kann also lang werden, denn es gibt in der „Bölsche“ viel zu sehen, zu essen und zu trinken, zu kaufen und zu erleben. Die einstige „Friedrichstraße“ wurde 1947 nach dem Mitbegründer des Friedrichshagener Dichterkreis, Wilhelm Bölsche, umbenannt. In seinem Haus trafen sich hier draußen die Künstler des Naturalismus, die der lauten Großstadt entfliehen wollten und nach neuen Werten suchten. Weiterlesen

Post aus Nah und Fern

Foto 3Lieber Leser,
das neue Jahr hat begonnen, die guten Vorsätze sind gefasst und die Luftschlangen sind bereits weggefegt. Jetzt fehlt nur noch der entscheidende „Rückblick“, der sich von den anderen unterscheidet. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei allen bedanken, die zu den vielen interessanten und unterhaltsamen Inhalten der Kolumnen im vergangenen Jahr beigetragen haben. Ich danke unseren Kunden aus Nah und Fern für die entgegengebrachte Herzlichkeit bei meinen Besuchen vor Ort. Die lebendigen Erzählungen und kulinarischen Tipps waren für die Beschreibung der Location sehr wichtig.
Ein herzlicher Dank auch an unsere vielen Leser, die ihre Kommentier- und Leselust intensiv zum Ausdruck brachten. Ich hoffe, dass Ihnen allen die Kolumne auch 2014 noch Spaß macht und Sie uns weiter mit Ideen, Kommentaren und Gedanken treu bleiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Thomas Lenz
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Rezept des Jahres

Feuerwerk 2013„Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit“.

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808),
Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe Weiterlesen