Hohes Niveau

wiener-hh-bahnhofDie Spitzenköchin SARAH WIENER sprengt den Rahmen der Museums-Gastronomie mit ihrer berühmten Location neben dem bekannten Museum für zeitgenössische Kunst, dem Hamburger Bahnhof  in Berlin-Tiergarten. 1846 erbaut, wurde der ehemalige Kopfbahnhof bereits 1884 wieder geschlossen und seit Anfang des 20. Jahrhunderts als Museum genutzt. Nach mehrfachen Umbauten feiert das Haus, jetzt ein Ableger der Berliner Nationalgalerie, in diesen Wochen sein 20jähriges Jubiläum. Wie gut, dass es für die Jubelfeier ein so berühmtes Restaurant gleich nebenan gibt! Weiterlesen

Das Kult-Kaffeehaus

Einstein - Titel, neu„Im Kaffeehaus sitzen Leute, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen“. Diese Worte des Wiener Schriftstellers Alfred Polgar (1873 – 1955) machten mich neugierig. Darum führt mein Weg heute in das berühmteste Kaffeehaus in Berlin. 1978 wurde es in der sogenannten Henny Porten-Villa eröffnet und gilt seitdem als angesagter Künstlertreff. Weiterlesen

„Oans-zwoa-gsuffa“

Hofbreauhaus - frontalDas ist der unübersetzbare Lockruf des Oktoberfestes, der inzwischen international ist. Nun hat Berlin auch das, was Las Vegas längst hat: ein „Hofbräuhaus“, das aus rechtlichen Gründen hier am Ort aber nur Brauhaus oder Hofbräu heißen darf. Es steht nicht etwa im Bayrischen Viertel in Schöneberg, sondern in der preußischen Mitte Berlins, an der stark befahrenen Karl-Liebknecht-Straße, gleich hinter dem Alexanderplatz – stadtauswärts. Zu DDR-Zeiten war dieses zurückhaltende, zweistöckige Gebäude eine große Betriebskantine und der Volksmund nannte sie „Fresswürfel“. Völlig anders ist die heutige Bestimmung nicht, aber Essen und Trinken geht weitaus fröhlicher, lauter und bunter zu. Es gibt 1.600 Plätze, die an guten Wochenend-Tagen 2.500 Mal besetzt sein sollten. Davon träumt der Geschäftsführer nachts. Weiß-Blaues Edelweiß-Ambiente auf rund 2.000 Quadratmetern Fläche und Live-Musik sind selbstverständlich. Weiterlesen

Palatschinken in Prag

PRAG-aussen

Mit dem Fahrrad bin ich schon weit gekommen. Diesmal habe ich es einfach im Eurocity von Berlin nach Prag mitgenommen. Ab Dresden fuhr der Zug an der Elbe entlang und ich sah vom Fenster aus die Sportler auf ihren Rädern. Irgendwann tue ich es ihnen gleich, aber vorher will ich das einzige kubistische Café der Welt in der Prager Altstadt besuchen. „Wenn du reinkommst, gleich links“, so lautete der Tipp eines Freundes.

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