Leuchtendes Berlin

Immer im Oktober – und das schon seit acht Jahren – bin ich dabei, schultere meinen Kamera-Rucksack und mache mich auf den Weg durch die Nacht der Berliner City, um das „Festival of Lights“ zu genießen und auf den Chip zu bannen. Gestern war es wieder soweit. Schon in der S-Bahn wurde mir klar, die Nacht wird zum Abenteuer, denn ich war nicht allein: wie Sardinen in der Büchse standen die Fahrgäste dicht gedrängt und hielten ihre Kameras fest. Aber auch Flaschenbier, Brezeln, Wein und Snacks aller Art waren dabei. So viel Proviant für die Reise ins bunte Lichter-Meer. Am „Hackeschen Markt“ stiegen die Kaffeebecher dazu. Prost Mahlzeit, jetzt fehlte nur noch, dass der Kellner kommt. Er kam nicht, denn richtig: man diniert heute mobil.

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