Tatort: Umspannwerk

Umspannwerk - Titel, HausGastronomisch hat der Stadtbezirk Friedrichshain viel zu bieten, jedoch kulturell weniger: keine Oper, kein großes Theater, kein Museum und keinen Treffpunkt, der Kultur und Kulinarisches an einem Ort vereint. Doch der Schein trügt. Kleinere Theater, Galerien und Musik-Clubs haben sich inzwischen angesiedelt. Auch sind sich Kultur und Gastronomie örtlich näher gekommen. Mit einem besonderen Ort, wo Gastronomie, Kultur, aber auch Geschichte direkt zusammentreffen, kann Friedrichshain glänzen. Der Ort heißt: „Umspannwerk Ost“. Weiterlesen

Wareniki, Blini und Pelmini

DATSCHA - BufettRussische Küche war in der DDR nicht sehr verbreitet, Kaviar gab es selten, Wodka dagegen viel. Datscha aber war ein Wort, das jeder kannte. Es bedeutet so viel wie Landhaus auf einem Wochenend-Grundstück. Trotz weltoffener Stadt fährt der Berliner noch immer auf sein Stückchen Land im Grünen. Allerdings nennt er es heute auch gerne Hazienda oder Ranch. Weiterlesen

Thomas im Club

Cassiopeia - RAW, PlakatIn Berlin-Friedrichshain ist man wacher als anderswo und ein ganz spezielles Lebensgefühl soll es zwischen Oberbaumbrücke und Revaler Straße geben. Hier reiht sich Club an Club. An jedem Wochenende ist hier Völkerwanderung, etliche Kulturadressen ziehen ein buntes Volk an. Viele hundert Meter streckt sich eine alte Backsteinmauer durch die Revaler Straße. Dahinter befindet sich eine der größten Party- und Kultur-Oasen der Stadt. An drei Stellen tun sich Lücken auf und mit Glück und Taschenlampe findet der Neugierige drei Buchstaben und zwei Zahlen, die ihm sagen, dass er sein Ziel erreicht hat – RAW 99 lautet die Formel. Das alte Reichsbahn-Ausbesserungs-Werk mit der Hausnummer 99 ist eine riesige Industriebrache mit 71.000 Quadratmetern Fläche. Weiterlesen

Schön schwarz!

Schwarzes Cafe - aussen 2Im alten Westberlin gibt es ein Lokal, das niemals ruht. Es ist seit 1978 jeden Tag 24 Stunden lang geöffnet. Im Fenster zur Kantstraße hängt ein Papagei aus bunten Leuchtröhren. Vor zwanzig Jahren hatte ich mich schon gewundert, warum ausgerechnet ein bunter Vogel ins SCHWARZE CAFÉ lockt. Auch heute fällt mir und den Leuten hinter dem Tresen dazu keine Erklärung ein. Genau so unerklärlich ist mir auf dem Weg dorthin, der Hype um die PARIS BAR, die auch immer noch dort ist. Und noch immer sitzen in den Fenstern erstarrte Touristen, die Prominente sehen wollen. Das ist in diesem Teil von Charlottenburg nicht schwer, denn rund um den Savignyplatz war schon immer viel Tag- und Nachtleben. Weiterlesen

Flüssiges Brot in Friedrichshain

Bei HOPS & BARLEY in Friedrichshain gehen Hopfen und Malz nicht verloren, sondern werden von Diplom-Braumeister Philipp Brokamp aus dem Münsterland zu nahrhaftem Bier gebraut. In seiner Heimat hat die Braukunst zwar Tradition, trotzdem zog es ihn in die Hauptstadt, um hier an der Technischen Universität seinen Meister zu machen. 2008 fand er in der ehemaligen Fleischerei die entsprechenden Räumlichkeiten, die zur Ausführung seines Handwerks nötig waren. Die Kacheln im Schankraum erinnern an vergangene Zeit. Seine große Brauanlage befindet sich in einem Nebenraum und die kleinere Ausführung steht dekorativ in der Nähe des großen Tresens. Vielleicht haben Sie einmal Glück und können den Meister in Aktion erleben.
Mit eigenen Mitteln und Ideen hat er tatkräftig dieses Unternehmen auf die Beine gestellt. Weiterlesen