Im Grunewald ist Holzauktion!

Floh - Bahnhof 2Dieser Gassenhauer, der mit einer „Rheinländer“-Melodie unterlegt ist und vor ca. 100 Jahren in Berlin gesungen wurde, ist nicht der einzige und wirkliche Grund für meinen Ausflug an den westlichen Stadtrand von Berlin. In dieser Gegend machen mich weitere Namen und Zustände neugierig. Was wird sich hinter „Hasensprung“, Hundekehlesee“, „Schmetterlingsplatz“, „Löwenpalais“, „Dianasee“, „Koenigssee“, „Gleis 17“ oder „Restaurant FLOH“ verbergen? Ich mache mich also daran, einiges davon aufzuklären. „Holzauktion“ gibt es schon lange nicht mehr, wie mir ein alter Berliner Bär in der Wannsee-S-Bahn erzählt. Mit dem Rad und zu Fuß geht es an dieser Haltestelle heute weiter. Weiterlesen

Auf Tucholskys Spuren

Tucholsky - aussen, TagIn der Tram Linie 1 sehe ich am Samstagmittag nur aufgeschlagene Stadtpläne, höre Leute telefonieren, sehe sie Smartphones oder iPads wischen, im Gedränge dazu babylonisches Sprachgewirr. Ein internationales Kleinkind heult, die Mutter schimpft. Ich muss hier raus – an die Luft. Am Rosenthaler Platz verlasse ich das umweltfreundliche Verkehrsmittel und mache mich auf den Weg. Strahlenförmig gehen die Straßen von diesem Platz in jede Himmelsrichtung ab. Als Berliner weiß ich natürlich, dass ich ab „Mitte“ immer von sehr viel Geschichte begleitet werde. Daher entscheide ich mich heute für die Torstraße. Weiterlesen

Es war in Schöneberg …

Weltlaterne - aussenim Monat Mai…. wer kennt sie nicht, diese Schöneberger Nationalhymne? Mitten im kalten Februar an laue Mai-Nächte zu denken, bedarf der Fantasie. Vielleicht gelingt mir das, wenn ich in der SCHÖNEBERGER WELTLATERNE einige geistige Getränke zu mir genommen habe. Heute bin ich mal wieder mit den Öffis unterwegs; an der U-Bahn-Station Viktoria-Luise-Platz steige ich aus, um Hunger und Durst zu stillen. Von dieser Kneipe habe ich schon viel Gutes gehört, sie muss hier ganz in der Nähe sein. Aber jetzt erfreue ich mich erst einmal an diesem schönen Platz. Das Areal steht unter Denkmalschutz und ist mit 25 Lindenbäumen bepflanzt, die von 25 Laternen im Wilhelminischen Stil beleuchtet werden; in der Mitte plätschert ab Frühling wieder der illuminierte Springbrunnen. Früher wurde die Beleuchtung um 23.00 Uhr abgeschaltet, damit „die Stimmung nicht allzu vergnügt wurde“. Weiterlesen