Landgut zum Anfassen

Bereits die U-Bahn-Station mit dem Riet-Dach kündigt die ländliche Umgebung an. Das weltweit einzige Freilandmuseum mit U-Bahnanschluss ist gut zu erreichen und kann darum über Besuchermangel nicht klagen. Der Berliner Villen-Vorort Dahlem ist an sich schon eine grüne Oase. Die DOMÄNE DAHLEM aber ist das Herzstück. Hier wird seit 800 Jahren Landwirtschaft betrieben. Das ehemalige Königlich-Preußische Staatsgut mit dem besucheroffenen Bio-Bauernhof  zieht viele Besucher an. Weiterlesen

Schnelle Esser

Sie sind zurück. Einst wurden sie schief angesehen, aber noch viel lieber wurden sie von der Welt der Küche ignoriert. Fast Food/Schnelles Essen wurde angeblich von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt, weil es mit den fettigen, salzigen oder süßen Industrie-Zutaten schrecklich ungesund sein sollte. Currywürste, Pommes mit Mayo Rot-Weiß, Bockwürste und Wiener, Frankfurter, Bregenzer und auch Weißwürste ambulant verzehrt, waren etwas für die Unkultivierten. Essen im Vorübergehen gal nicht als normal, wie heutzutage. Inzwischen lebt eine ganze Branche (sehr gut!) vom schnellen Futter. Weiterlesen

Geliebte Knolle

Keine meiner Freundinnen heißt Knolle, aber meine Lieblings-Knollen tragen alle Frauen-Namen: Annabelle, Adria, Adretta, Agria, Belana, Valfi, Sieglinde und natürlich Linda. Ob frühreif, mehlig oder fest kochend – ich kann kaum auf sie verzichten. Gebraten, gekocht oder als Salat: die unscheinbare Knolle verdient eine Liebeserklärung. Kulinarisch ist die Kartoffel eigentlich nichts Besonderes, sondern Mittel zum Zweck. Lange genug wurde sie auch „Sättigungsbeilage“ genannt. Dieser Bezeichnung macht die Knolle zur Zeit aber mehr Ehre in Polen Russland und Belgien, denn dort werden weitaus mehr  Kartoffeln gegessen als bei uns. Weiterlesen