Balalaika und Borschtsch

Alexandrowka - TitelWer Potsdam hört, denkt an Friedrich den Großen, an Kunst und Seen, an prunkvolle Schlösser, an herrliche Gärten und Parks, vielleicht an die Glienicker Brücke und das Potsdamer Abkommen, neuerdings auch an Jauch, Joop & Co. Doch Potsdam lockt noch mit anderen Attraktionen, wie der Russischen Kolonie Alexandrowka, ein Stück Russland mitten in Europa. Weiterlesen

Wareniki, Blini und Pelmini

DATSCHA - BufettRussische Küche war in der DDR nicht sehr verbreitet, Kaviar gab es selten, Wodka dagegen viel. Datscha aber war ein Wort, das jeder kannte. Es bedeutet so viel wie Landhaus auf einem Wochenend-Grundstück. Trotz weltoffener Stadt fährt der Berliner noch immer auf sein Stückchen Land im Grünen. Allerdings nennt er es heute auch gerne Hazienda oder Ranch. Weiterlesen

Trinkstube

Prassnik - EingangEs gibt in unserer Stadt wohl jede Art von Kneipen, die eine deutsche oder ausländische Lebensart repräsentieren soll: Schwarzwaldstübchen, Bayernzelt, Ostseeperle, Fischerklause, Leuchtturm-Eck, Niedersachsen-Treff oder Brocken-Baude –  ziemlich alles ist vertreten. Auch die meisten ausländischen Richtungen – von der afrikanischen bis zur Polar-Küche sind hier zu finden. Ganz anders verhält es sich mit der Gaststätte W. PRASSNIK in der Torstraße (ehemals Wilhelm-Pieck-Straße)  unweit vom Rosa-Luxemburg-Platz. Im historischen Eckhaus zur Angermünder Straße befindet sich die einzige aktive Brauerei im Bezirk Pankow, die hier das gleichnamige Bier ausschenkt. Weiterlesen

Auf Tucholskys Spuren

Tucholsky - aussen, TagIn der Tram Linie 1 sehe ich am Samstagmittag nur aufgeschlagene Stadtpläne, höre Leute telefonieren, sehe sie Smartphones oder iPads wischen, im Gedränge dazu babylonisches Sprachgewirr. Ein internationales Kleinkind heult, die Mutter schimpft. Ich muss hier raus – an die Luft. Am Rosenthaler Platz verlasse ich das umweltfreundliche Verkehrsmittel und mache mich auf den Weg. Strahlenförmig gehen die Straßen von diesem Platz in jede Himmelsrichtung ab. Als Berliner weiß ich natürlich, dass ich ab „Mitte“ immer von sehr viel Geschichte begleitet werde. Daher entscheide ich mich heute für die Torstraße. Weiterlesen

Zwischen Kiez und Kaffeehaus

Meine Tram hält heute am Antonplatz im Berliner Stadtteil Weißensee. Hier gibt es noch immer das schöne alte Kino ANTON, dessen kleinerer Saal TONI heißt. Das gefällt mir wie die Tatsache, dass hier Filme noch laufen, die man aktuell verpasst hat. Heute ist Kinotag und zu meiner Überraschung auch Markttag, denn auf dem Antonplatz gibt es ein überschaubares Angebot verschiedener Händler. Aber nach dem aufregenden Film-Nachmittag ist mir nicht nach Fischbrötchen oder Quarkkeulchen aus der Hand; mir ist nach gutem, warmen Essen. Ich weiß, dass sich fünf Minuten von hier das CAFÉ MIRBACH befindet  – und mache mich auf den Weg.

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